Vita:
2008
Aufbau des kommerziellen Musikprojektes "Peter Clamat", Gründung
des House-Labels "Big Bait Records"
2006-2007
Leitung der "Saloon Galerie", Karlsruhe
Seit 2002 Studium der Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Philosophie
an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
2000-2001
Trend Scout und Research Analyst, Web.de AG Karlsruhe
1998 Beginn der Arbeit als
Komponist
1999 Gründung des Schoenermusic.net Komponistennetzwerkes
1999-2000 Tontechnikstudium, München (SAE Diploma)
1997 Abitur
*1977
in Karlsruhe
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Zur
Musik:
"Tsunami
ist Musik einer Generation, welche die Extreme des 20. Jahrhunderts hinter
sich ließ, um auf elektronischer Basis zu einem Ausdruck zu finden,
der weder einer Exklusivität des Systems, noch einer Exklusivität
des Materials bedarf."
Vergleicht man Malerei aus dem frühen oder hohen Mittelalter mit
Malerei aus der Renaissance oder späteren Epochen so wird augenfällig,
dass im Mittelalter offenbar weit wenig Wert auf mathematisch korrekte
Raumdarstellung, Tiefenillusion und Naturtreue gelegt wurde als in den
nachfolgenden Jahrhunderten. Ein Hauptgrund dafür ist, dass es im
Mittelalter um die Vermittlung der Geschichte, der Botschaft und nicht
um die oberflächlich möglichst eindrucksvolle Darstellung ging.
Mit Niels Hofheinz's Musik ist das ähnlich. Der Komponist arbeite
mit vielen stilisierten Elementen, Topoi (Quelle seiner Samples sind die
kollektive Realität: die Medien, an vorderster Stelle das Fernsehen.),
die alle für ihn inhaltliche, narrative Funktionen erfüllen.
Erst im Gesamtzusammenhang der Komposition ergibt sich dann eine Erzählung,
deren Faden aber manchmal jenseits der musikalischen oder gar semantischen
Logik gesponnen wird, der sich oft absichtlich aufteilt, gar verliert
in viele mögliche Bedeutungsstränge. Ziel der Sache ist, dem
Rezipienten nicht eine bestimmte, sondern einen ganzen Strauß individueller
Lesarten zu geben. Das rezipientenseitige Fallenlassen, das Geschehenlassen
ist wichtig. Es gilt nicht alles aufzunehmen, sondern das was das Unterbewusstsein
bereit ist aufzunehmen, "das Gehirn aufnehmen lassen". Hofheinz
erwähnt bezüglich seiner musikalischen Idealvorstellung, dass
er stets das Bild eines Buddhistischen Lehrgedichtes vor Augen hat, eines
Koans, das oberflächlich betrachtet sinnlos, sperrig scheint, bei
intensiver Reflexion, Meditation jedoch einen sehr tiefen, oft persönlichen
Sinn entfaltet (bspw.: "der Finger, der zum Mond zeigt ist nicht
der Mond").
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Ausgewählte
Live Performances:
2007-2008
Monatliche live-performances @ Haluk Peter's „C/O Sessions“,
Halle 02, Heidelberg
2006 Beethoven Fest, Bonn
2006 „Frischzelle“ Festival für Zeitgenössische
Improvisation, Stadtgarten, Köln
2006 Initiator und Leiter der Veranstaltungsreihe „Disziplin
und Tradition“ - sechs akusmatische Konzerte begleitet von Vorträgen
der Komponisten. Saloon Galerie, Karlsruhe
2005 „Das Fest“, Karlsruhe
seit 2004: Redaktionsleiter von „Sondersendung: Uneindeutige tonale
Situationen“ (Raum Karlsruhe 104.8
Mhz jeden 3. Freitag im Monat von 14-16:00 Uhr oder www.querfunk.de
live-stream, bzw. Podcast www.sondersendung.schoenermusic.net)
Hier werden regelmäßig auch neue Kompositionen publiziert.
2003 Harlekin Festival, Odenwald
2003 Alte Feuerwache, Mannheim
2002 Radiumsolbad, Heidelberg
2001-2002 Monosynaptischer Reflex 1-5 Veranstaltungsreihe der Komponisten
der schoenermusic.net –
Komponistengruppe
2000
Universitätsfest Karlsruhe |